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DAS ENGAGEMENT DER ANLAGESTIFTUNG,

27.06.2018

Lan­ge Zeit als Ni­sche be­trach­tet, ist nach­hal­ti­ges An­le­gen be­rech­tig­ter­wei­se zu ei­nem ab­so­lu­ten Muss ge­wor­den. Er­freu­lich ist, dass sich im­mer mehr in­sti­tu­tio­nel­le Ak­teu­re, sei­en es Pen­si­ons-fonds, Stif­tun­gen, Ver­si­che­run­gen oder Staats­fonds, in die­sem Be­reich en­ga­gie­ren. Tech­no­lo­gi­scher Fort­schrit­t, Kli­ma­wan­del, de­mo­gra­fi­sche Neue­run­gen, Ver­knap­pung der natür­li­chen Res­sour­cen und so­zia­le Un­gleich­hei­ten ha­ben zwei­fel­los Aus­wir­kun­gen auf un­se­re Wirt­schafts­räu­me. Wie trifft man da die rich­ti­gen Ent­schei­dun­gen? ­Die PRISMA An­la­ge­stif­tung hilft Ih­nen mehr Klar­heit zu schaf­fen, um an die­sen Ver­än­de­run­gen mit ei­ner prag­ma­ti­schen und ra­tio­na­len Vi­si­on von nach­hal­ti­gem An­la­gemög­lich­kei­ten teil­zu­ha­ben. Wil­liam Wuth­rich | CEO | Key In­vest­ment Ser­vices SA --- DAS EN­GA­GE­MENT DER PRISMA AN­LA­GE­STIF­TUNG FÜR NACH­HAL­TI­GE AN­LA­GEN 2017 hat die PRISMA An­la­ge­stif­tung ih­re ers­ten An­la­ge­grup­pen nach ESG-Kri­te­ri­en (En­vi­ron­men­tal, So­ci­al and Go­ver­nance) lan­cier­t. Das In­ter­es­se der Schwei­zer Pen­si­ons­kas­sen für nach­hal­ti­ge An­la­gen nimmt ra­sant zu. Gemäss ei­nes Be­richts von Swiss Su­staina­ble Fi­nance er­höh­te sich ihr An­teil zwi­schen 2016 und 2017 um 92 Pro­zent auf 336 Mil­li­ar­den Fran­ken. Wie die­se An­la­gen kon­kret aus­se­hen sol­len, darü­ber herrscht al­ler­dings kein Kon­sens und dar­an wird sich wohl so schnell auch nichts än­dern. Be­vor der Ge­setz­ge­ber oder der Bun­des­rat den Vor­sor­ge­ein­rich­tun­gen dies­be­züg­lich ver­bind­li­che Re­geln auf­er­leg­t, wird noch viel Was­ser un­ter den Brü­cken der Haupt­stadt durch­flies­sen. ­Bis da­hin bleibt es Auf­ga­be der Stif­tungs­räte, die Po­li­tik ih­rer Pen­si­ons­kas­se im Be­reich nach­hal­ti­ge An­la­gen fest­zu­le­gen. Meh­re­re West­schwei­zer Vor­sor­ge­ein­rich­tun­gen wie CPEG oder CAP Prévoyan­ce ha­ben ESG-Grundsät­ze in ih­re An­la­ge­re­gle­men­te auf­ge­nom­men. Die strengs­ten ESG-Kri­te­ri­en wen­det der­zeit die Zür­cher Sam­mel­stif­tung NEST an. Auf na­tio­na­ler Ebe­ne führt der Schwei­zer Ver­ein für ver­ant­wor­tungs­be­wuss­te Ka­pi­tal­an­la­gen (SVV­K/A­SIR), dem die gröss­ten öf­fent­li­chen Ein­rich­tun­gen, dar­un­ter die AH­V, an­gehören, ei­ne Aus­schluss­lis­te für Un­ter­neh­men, die ge­gen Schwei­zer Ge­set­ze und von der Schweiz ra­ti­fi­zier­te in­ter­na­tio­na­le Ab­kom­men und Kon­ven­tio­nen ver­stos­sen. Der­zeit um­fasst die lau­fend ak­tua­li­sier­te und im In­ter­net ab­ruf­ba­re Lis­te 16 Un­ter­neh­men. ­Die PRISMA An­la­ge­stif­tung hat auf ei­ner prag­ma­ti­schen, ra­tio­na­len Ba­sis ih­re ei­ge­nen nach­hal­ti­gen An­la­ge­kri­te­ri­en de­fi­nier­t. Da­bei geht es in ers­ter Li­nie dar­um, mit­hil­fe der ESG-Kri­te­ri­en das Ri­si­ko der An­la­ge­grup­pen zu re­du­zie­ren. Es ist wis­sen­schaft­lich und prak­tisch er­wie­sen, dass ein schlech­tes ESG-Ra­ting das fi­nan­zi­el­le Ri­si­ko (Vo­la­ti­lität der Ak­tie/­An­lei­he, län­ger­fris­ti­ge Un­der­per­for­man­ce oder so­gar Kon­kur­s) er­höht. Ein spre­chen­des Bei­spiel ist der tief in den Ab­gas­s­kan­dal ver­strick­te VW-Kon­zern. Die Die­selaffä­re wird ihn Mil­li­ar­den kos­ten und das Ma­na­ge­ment jah­re­lang mit der Auf­ga­be be­schäf­ti­gen, das Ge­schäfts­mo­dell um­zu­stel­len und die Fir­men­kul­tur zu än­dern. Da­bei hat­ten die ESG-Ra­tin­g­agen­tu­ren be­reits vor Sep­tem­ber 2015 die ers­ten Warn­si­gna­le er­kannt. Während ei­ne all­zu lan­ge Aus­schluss­lis­te den ein­zi­gen «Free Lun­ch» im Port­fo­lio­ma­na­ge­ment, d.h. die Vor­tei­le der Di­ver­si­fi­zie­rung, ein­schrän­ken kann, las­sen sich mit dem Aus­schluss der in Be­zug auf ESG-Kri­te­ri­en am schlech­tes­ten be­wer­te­ten oder um­strit­tens­ten Un­ter­neh­men je­ne Ge­sell­schaf­ten her­aus­fil­tern, die mit den gröss­ten Ri­si­ken be­haf­tet sin­d, oh­ne da­bei das Per­for­man­ce­po­ten­zi­al des Port­fo­li­os zu schmä­lern. Es wur­de be­reits mehr­fach nach­ge­wie­sen, dass der ESG-Sco­re des Port­fo­li­os und sein Ren­di­te-Ri­si­ko-Ver­hält­nis wie der Shar­pe-Ra­tio po­si­tiv mit­ein­an­der kor­re­liert sin­d. An­ge­sichts des kräf­ti­gen welt­wei­ten Wachs­tums nach­hal­ti­ger An­la­gen durch in­sti­tu­tio­nel­le und pri­va­te An­le­ger ist da­von aus­zu­ge­hen, dass die Un­ter­neh­men nicht nur an der Bör­se, son­dern auch wirt­schaft­lich und hin­sicht­lich Re­pu­ta­ti­on (Fi­nan­zie­rungs­quel­len, Kund­schaft, Lie­fe­ran­ten, Ar­beit­neh­men­de) ver­mehrt nach ESG-Fak­to­ren dif­fe­ren­ziert wer­den. Die schlech­ten Schü­ler ste­hen gleich mehr­fach un­ter Druck und es liegt in ih­rem In­ter­es­se, ih­re öko­lo­gi­schen und so­zia­len Leis­tun­gen so­wie ih­re Un­ter­neh­mens­führung zu ver­bes­sern. An­ders aus­ge­drückt nimmt das Be­wusst­sein der An­le­ger zu, dass sie mit ih­ren An­la­ge­ent­schei­den über ein In­stru­ment ver­fü­gen, um glo­bal et­was zu be­we­gen und so ei­ne po­si­ti­ve, sich selbst ver­wirk­li­chen­de Dy­na­mik aus­lö­sen kön­nen. Ein Wort noch zu den CO2-Emis­sio­nen des Port­fo­lios. Die Fra­ge ist al­les an­de­re als tri­vial, denn es wird im We­sent­li­chen zwi­schen drei Stu­fen un­ter­schie­den, je nach­dem, ob die von den Un­ter­neh­men di­rekt («S­co­pe 1») oder in­di­rekt ver­ur­sach­te Ver­schmut­zung («S­co­pe 2 & 3») berück­sich­tigt wird. Sco­pe 1 lässt sich meist sehr ein­fach be­stim­men, Sco­pe 2 & 3 sind hin­ge­gen kom­ple­xer und ge­ben bei Ex­per­ten zu Dis­kus­sio­nen An­lass. Nach An­sicht der PRISMA An­la­ge­stif­tung müs­sen CO2-Emis­sio­nen als grös­ster Kli­masün­der ein we­sent­li­ches Kri­te­ri­um ei­nes ESG-Port­fo­li­os sein. Aus die­sem Grund hat sie al­le Un­ter­neh­men, die Koh­le pro­du­zie­ren oder ver­wen­den, auf ih­re ESG-Aus­schluss­lis­te ge­setz­t. Die CO2-Emis­sio­nen «S­co­pe 1 & 2» der An­la­ge­grup­pe PRISMA ESG World ex-CH Low Vo­la­ti­li­ty Equi­ties lie­gen da­her auch 67% tiefer als im Ver­gleich­s­in­dex. Ro­bert Sei­ler | CIO | Key In­vest­ment Ser­vices SA

PRISMA CHF BONDS,

09.04.2018

OB­LI­GA­TIO­NEN IN CHF – EI­NE DURCH­AUS ER­FOLG­REI­CHE STRA­TE­GIE ! Für die meis­ten in­sti­tu­tio­nel­len An­le­ger ist der Ja­nu­ar 2015 mit der Er­in­ne­rung an die Auf­he­bung des Eu­ro-Min­dest­kur­ses durch die Schwei­zer Na­tio­nal­bank und die mehr oder we­ni­ger ge­ne­rel­le Ein­führung ne­ga­ti­ver Zin­sen ver­bun­den. Nach der Be­kannt­ga­be die­ser Ent­schei­dung durch die SNB fiel der Wert des Eu­ro kurz­fris­tig un­ter einen Fran­ken und die Zin­sen in CHF er­reich­ten einen his­to­ri­schen Tief­stan­d. Als Fol­ge da­von kon­so­li­dier­te sich im Ja­nu­ar 2015 der Ab­wärt­strend der Ver­falls­ren­di­ten, der während der Fi­nanz­kri­se 2008 ein­ge­setzt hat­te. ­Bei den Schwei­zer Pen­si­ons­kas­sen ga­ben die­se Er­eig­nis­se zu gros­sen, durch­aus be­grün­de­ten Sor­gen An­lass [...] Le­sen Sie mehr da­zu Vin­cent Bord | Ver­wal­ter | DE Pla­ni­fi­ca­ti­on SA

PRISMA SMART PORTFOLIO,

06.03.2018

Die An­la­ge­grup­pe PRISMA Smart Port­fo­lio, im Jahr 2009 ge­grün­det, ba­siert auf ei­nem in­no-va­ti­ven An­la­ge­pro­zess. Die Port­fo­lio­al­lo­ka­ti­on der Stra­te­gie rich­tet sich nach ei­nem ex­trem dis­zi­pli­nier­ten und sys­te­ma­ti­schen An­satz, der gröss­ten­teils auf ei­nem Trend­fol­ge­mo­dell be­ruht. So­mit er­gänzt die An­la­ge-grup­pe dis­kre­tionär, pas­siv und quan­ti­ta­tiv «Risk-Pa­ri­ty / Risk Bud­ge­ting» ver­wal­te­te Fonds. In­no­va­ti­on als Ant­wort auf die neu­en Her­aus­for­de­run­gen. ­Seit zehn Jah­ren schon grei­fen die Zen­tral­ban­ken ein, um die Fi­nanz­kri­se in den Griff zu be­kom­men. Ih­re In­ter­ven­tio­nen ha­ben die kom­bi­nier­ten Be­wer­tun­gen der An­la­ge­klas­sen (Ak­ti­en, Zinssät­ze, Kre­di­te) auf Re­kord­höhen ge­trie­ben. Da­bei stel­len sich zwei Pro­ble­me: Zum einen be­trägt die lang­fris­ti­ge Ren­di­teer­war­tung ei­nes di­ver­si­fi­zier­ten 60/40-Misch­por­fo­li­os (60% Ak­ti­en, 40% Ob­li­ga­tio­nen) re­al 2%, wo­hin­ge­gen sie über das ge­sam­te 20. Jahr­hun­dert ge­se­he­nen einen his­to­ri­schen Mit­tel­wert von 4% auf­wies, zum an­de­ren wird die Di­ver­si­fi­ka­ti­ons­mög­lich­keit des An­lei­hen­teils nicht nur durch das tie­fe Zins­ni­veau be­schnit­ten, son­dern ist auch bei ei­nem An­stieg der In­fla­ti­on über einen be­stimm­ten Schwel­len­wert hin­aus (sin­ken­de Kor­re­la­ti­on zwi­schen den bei­den gros­sen An­la­ge­klas­sen) dis­ku­ta­bel. An­le­ger müs­sen kurz­fris­tig drei Ri­si­ko­fak­to­ren berück­sich­ti­gen [...] Le­sen Sie mehr da­zu Em­ma­nu­el Fer­ry & Je­ro­me Cha­gneau | Ver­wal­ter der An­la­ge­grup­pe

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