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PRISMA Global Credit Allocation, zuerst Europa, jetzt die ganze Welt

Das breite Angebot der globalen Anleihesegmente nutzen

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01.05.2022 PRISMA Global Credit Allocation

author

Nicolas Blanc

Responsable du pôle Allocation | Ellipsis Asset Management, Paris



Zuerst Europa, jetzt die ganze Welt

Die Anlagegruppe PRISMA Global Credit Allocation hat ihr Anlageuniversum zu Beginn des Jahres von Europa auf die Welt ausgeweitet. Mit dieser Neuausrichtung hat sich auch die Benchmark geändert. Bislang bestand sie in einer Kombination europäischer Anleihenindizes, jetzt ist der „Bloomberg Barclays Global Aggregate - Corporate Index“ massgebend. Er bildet alle von Unternehmen ausgegebenen Investment-Grade-Wertpapiere ohne geografische Beschränkung ab.

Die Benchmark ist in Schweizer Franken abgesichert und entspricht somit der Anlagepolitik der Anlagegruppe, die grundsätzlich eine Absicherung der Devisenpositionen gegenüber dem CHF vorsieht.

Die Wahl erfüllt das Bedürfnis nach einer möglichst breiten Benchmark, die gleichzeitig das ursprüngliche Profil beibehält. Nicht zuletzt deckt sich das neue „Corporate“-Universum mit der Kompetenz von Ellipsis-AM. Durch die Ausweitung auf alle geografischen Regionen der Welt profitiert die Anlagegruppe von der Diversifizierung und den Chancen, die sich aus dem unterschiedlichen Währungsumfeld der einzelnen Volkswirtschaften und deren unterschiedlichen Phasen im Kreditzyklus ergeben.

Die Streuung zwischen den globalen Anleihesegmenten nutzen

PRISMA Global Credit Allocation kann in ein Spektrum von Instrumenten investieren, das über das Universum der Benchmark hinausgeht, namentlich in Staatsanleihen, Hochzinsanleihen und Wandelanleihen. Auch hier geht es darum, die per se bestehenden Diversifizierungseffekte zwischen den Anleiheklassen und die strukturellen Unterbewertungen einiger Anleiheklassen mit attraktiven Risiko-Rendite-Profilen zu nutzen.

Hierzu wird eine „neutrale“ Allokation gewählt, deren Ziel darin besteht, die Benchmark mit festen Exposures in verschiedenen Segmenten nachzubilden und dabei gleichzeitig ein besseres und langfristig konsistentes Risikoprofil anzustreben. Diese neutrale Allokation hat im Übrigen während der rückläufigen Anleihenmärkte im ersten Quartal 2022 die der Benchmark um 2% übertroffen.

Abgesehen von ihrem insgesamt positiven Verhalten in der Allokation bieten Hochzinsanleihen und Wandelanleihen aufgrund ihrer grösseren internen Streuung weitaus mehr Möglichkeiten bei der Titelauswahl. Nach solchen Opportunitäten halten die Verwalter der Spezialfonds von Ellipsis AM, in denen die Anlagegruppe indirekt investiert ist, Ausschau.

Taktisches und flexibles Management im Einklang mit dem Marktzyklus

Als weiteres zentrales Element ist die strategische Allokation so definiert, dass sie ausgehend von der genannten neutralen Allokation das vom Verwalter mittelfristig prognostizierte wirtschaftliche und finanzielle Umfeld und dessen Auswirkungen auf die Rentabilität der verschiedenen Anleihesegmente widerspiegelt. Die strategische Allokation wird nur bei grösseren strukturellen Ereignissen angepasst.

Schliesslich spielt auch die quantitative Analyse eine wichtige Rolle im Verwaltungsprozess.

Es geht darum, ein Gleichgewicht zwischen dem diskretionären und dem systematischen Ansatz zu finden. Ersterer lässt sich besser an wechselnde Umgebungen anpassen, ist dabei aber anfälliger für kognitive Verzerrungen, mit Letzterem lässt sich das „Herdenverhalten“ umgehen, das sich in einem übermässigen, auf die gesamte Finanzwelt übergreifenden Optimismus bzw. einem generellen Pessimismus bei Baissen äussert.

Jedoch erfordert das quantitative Management einen äusserst rigorosen Ansatz, da kein Modell in allen Situationen effizient ist. Auswahl und Kalibrierung der Modelle sind stets mit einem hohen Risiko der Überoptimierung behaftet, d.h. selbst bei Modellen ohne gute Prognoseeigenschaften finden sich immer Faktoren, die historische Simulationen selbst bei enttäuschender Performance besser aussehen lassen, als sie sind. In den letzten acht Jahren wurden die quantitativen Ansätze von PRISMA Global Credit Allocation deutlich verfeinert.

Der beschriebene Verwaltungsprozess und insbesondere die geografische Ausweitung des Anlagefokus führen in einem besonders turbulenten Zinsumfeld zu besseren Renditeaussichten.

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